Sardinien 2016

Die Toscana oder Sardinien reizt mich schon seit Jahren. Jetzt werden wir Nägel mit Köpfen machen. Vor Jahren war ich mit dem Auto in der Toscana und habe mich geärgert nicht auf zwei Rädern unterwegs zu sein. Die Kombination aus Kultur, Landschaft, geilen Strassen und gutem Essen finde ich klasse. Termin wird wohl Mitte Mai 2016 sein. Da ist es noch nicht zu warm um im Kombi auch mal durch ein Städtchen zu gehen.

 

Inzwischen haben wir uns für Sardinien entschieden. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, der Termin ist festgezurrt, die Fähre gebucht, die Unterkunft reserviert. Mit 5 Teilnehmern haben wir eine schöne Truppe zusammen bekommen. Das erste Treffen war konstruktiv aber schwer Pizza und Erdinger lastig :-) An dem Erdinger müssen wir noch arbeiten (da muss dann Rotwein draus werden), sonst sind wir mit Pizza ja schon auf einem Guten Weg.

 

Sardinien 2016

 

Datum:       25.05. - 04.06.2015

 

Teilnehmer:

  1. Matthias (Superduke990)
  2. Achim (BMW GS)
  3. Claudia (Superduke 1290)
  4. Heinz (Kawa z1000)
  5. und Ich (Superduke990)

 

Quartier:

Ferienhaus bei Orosei

 

Fähre:

Genua - Olbia  (25.05. 21:00)

Olbia -Genua   (03.06. 21:30)

Sardinien 2016 - eine Zusammenfassung.

Viele Berichte habe ich vor unserer Tour gelesen um mir ein Bild von unserem Reiseziel zu machen. Überall war Begeisterung zu spüren und die Aussagen ähndelten sich merklich. Tenor war immer: griffiger Asphalt, unendlich viele Kurven, tolles Land usw.

Jetzt habe ich ein eigenes Bild von Sardinien im Kopf und es entspricht weitgehend den Schilderungen die ich vorher gelesen habe. Auch wenn ich durch viele Motorradreisen wunderschöne Spielplätze für Motorradfahrer kennengelernt habe, bleibt mir Sardinien als etwas ganz besonderes im Kopf. Nicht das es in den Dolomiten, in Österreich, dem Allgäu, der Schweiz, in Slovenien oder auf Korsika nicht auch wunderschöne Strecken gibt auf denen man viel Spaß haben kann; Es ist aber tatsächlich so, dass man das nicht mit dem vergleichen kann was auf Sardinien geboten wird. Es ist einfach die unglaubliche Länge und Anzahl der kurvenreichen Landstrassen die seinesgleichen sucht. Dazu kommt dann noch das ein Großteil dieser Strassen in einer hervorragenden Qualität und mit einem unglaublich griffigen Asphalt vorzufinden ist. Ich war noch nie auf einer Rennstrecke, aber so wie die meisten sardischen Landstrassen müsste der Asphalt beschaffen sein um dort ein maximum an Gripp zu bieten.

Auf Sardinien wird man zudem noch mit vielen verschiedenen Landschaftsformen verwöhnt, neben wunderschönen Stränden und romantischen mediteranen Hafenstädtchen gibt auch noch grüne Wiesenlandschaften und baumreiche Hochebenen, ich war überrascht wie grün die Insel ist. Das wird sicherlich im Sommer noch etwas anders aussehen aber wir haben die üppige Vegitation und die Blütenpracht am Strassenrand (soweit wir konnten) sehr genossen. Das gute Essen, der leckere Wein und der durchweg excellente Kaffee zu Spottpreisen müssen hier auch noch erwähnt werden.

Für mich ist Sardinien ein absolutes Muss für jeden Motorradbegeiterten geworden, wer die SS125 osder die SS198 noch nicht gefahren ist hat tatsächlich etwas verpasst.

Begegnung mit einer Schildkröte, einmal von mir und einmal von Achim gefilmt.

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